9. Kostümsitzung der Knallgudsjen am 27. & 28. Januar 2023

  • Freitagssitzung:
    in 56 Tage, 22 Stunden, 10 Minuten
  • Samstagssitzung:
    in 57 Tage, 22 Stunden, 10 Minuten

Kartenvorverkauf am 14. Januar 2023

Mosbach (nda) – Nach zwei Jahren Zwangspause macht sich am 27./28. Januar 2023 in Mosbach endlich wieder das allseits bekannte und gefeierte Fastnachtsvirus breit. Mit einem dreifach donnernden „Helau“ laden die Knallgudsjen am Freitag (27.) und Samstag (28.) ab 19 Uhr endlich wieder zu zwei großen Kostümsitzungen ein.

Die Tanzgruppen bereiten sich schon vor und freuen sich, vor ausverkauftem Haus das Publikum begeistern zu dürfen. Auch die Büttenredner, die Protokoller und Sänger haben schon närrische Ideen auf dem Tisch. Von Krankheitserregern lassen sich die Veranstalter nicht stören und entführen das Publikum ins Universum. Unter dem Motto „Wir starten voller Energie in Richtung Fastnachtsgalaxie“ darf sich närrisch verkleidet werden.

Der Kartenvorverkauf für die Session findet dieses Mal an einem Samstag, 14. Januar 2023 ab 14 Uhr im Kommendehaus in Mosbach statt. Die Knallgudsjen freuen sich schon jetzt auf viele Helferinnen und Helfer für die Sitzungsabende. Für den Einsatz erhalten Helfer das Vorkaufsrecht für je zwei Eintrittskarten. Wer einen Dienst übernehmen möchte, kann sich gerne unter 0172 658 33 28 melden. Apropos: Eine Eintrittskarte für das Fastnachtshighlight kostet 15 Euro.

„Nach so langer Zwangspause wird der Schritt zurück ins öffentliche Feiern für manche schwer, die jahrelang treue Zuschauer und Helfer auf den Kostümsitzungen waren“, sagt Komitee- und Knallgudsjenmitglied Alexander Braun. „Wir hoffen trotzdem, dass die Vorbereitungen das Fastnachtsfieber in der Region wieder anfachen und riskieren zwei Sitzungen mit jeweils 400 Plätzen.“

Die Knallgudsjen Mosbach freuen sich auf eine tolle, närrische Zeit mit viel Helau und Feiern wie vor Corona. Aufgrund der anhaltenden Pandemie halten sie aber alle Narren auf dem Laufenden, wenn sich Einschränkungen ergeben sollten.

Mosbach Helau!

Die Knallgudsjen Mosbach und das Fastnachtskomitee wagen nach zwei Jahren Pause wieder den Sprung in die Fastnachtssession 2023.
Knallgudsjen

Mosbach (nda) –
„Und gibt’s dies Joahr koan Maskeball, Knallgudsjen-Maske gibt’s üwwerall“ – unter diesem Motto rufen die Knallgudsjen Mosbach zu einer närrischen Spendenaktion auf. An fünf Verkaufsstellen liegen hochwertig bestickte Knallgudsjen-Mund-Nase-Masken zum Verkauf bereit. Mit dem Erlös statten die elf Organisatoren der Fastnachtssitzung in Mosbach den Ökumenischen Hospizverein Vorderer Odenwald e.V. mit FFP2-Masken für deren wertvolle und wichtige Arbeit aus.

„Viele Fastnachter im Ort fragten, wo man denn so eine Maske wie unsere kaufen kann“, erzählt Kirstin Hohm von den Knallgudsjen. Auf einem virtuellen Treffen der Gruppe sei so die Idee für eine Spendenaktion entstanden. Weil Freud und Leid so eng beieinander liegen, will die Fastnachtsgruppe einen Beitrag für die Gesellschaft in der Corona-Pandemie leisten.

Einsamkeit ist in der Pandemie weit verbreitet. Gerade ältere und schwer kranke Menschen leiden darunter. Deshalb stand für die Knallgudsjen schnell fest, die Arbeit der Hospizhelferinnen und -helfer des Hospizvereins in Groß-Umstadt unterstützen zu wollen. Sie begleiten Menschen auf ihrem letzten Weg oder Lebensabschnitt und leisten wichtige Trauerbegleitung. „Sie brauchen wir in schweren Zeiten wie diesen besonders“, erklärt Nicole Damm-Arnold.

Deshalb rufen die Knallgudsjen Mosbach alle Menschen dazu auf, Knallgudsjen-Mund-Nase-Masken zu kaufen. Der Mehrwert liegt auf der Hand: Mit dem Kauf einer Maske für je 8 Euro werden drei FFP2-Masken finanziert, die so dringend für die Arbeit des Hospizvereins gebraucht werden. Zudem schützen Käufer und Träger sich und andere Menschen. Und: Es ist Advents- und Weihnachtszeit. Wer noch ein besonderes Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk sucht, findet es bei folgenden Verkaufsstellen:
Mosbach: Gärtnerei Bartoschek, Bäckerei Schachner, Friseur am Zimmerplatz,
Schaafheim: Getränke Kreh, Gemeinde Schaafheim

Unter dem Motto ‚In Hockenheim ist alles leer – die Formel 1 holen wir hierher‘ laden die Knallgudsjen zur diesjährigen Kostümsitzung ein.

Schaafheimer Zeitung vom 14.Februar 2019

Mosbach(nda) – Gemächlich wiegt Gerlinde Gronau auf der Bühne ihre Hüfte hin und her. Mitgroßen Augen schaut sie ihr gegenüber, meistens ein großes Publikum, an und ruft aus tiefster Seele „Oooh! Nein!?“. So kennen und lieben Fastnachtsbegeisterte die 67-jährige Mosbacherin. Theatralisch, humoristisch und sich eben nie zu schadesein, sich selbst überzogen zu karikieren. Seit 50 Jahren steht Gerlinde Gronau auf der närrischen Bühne, die für sie die Welt bedeuten. In Seligenstadt, der Heimatstadt ihres Ehemannes Manfred hat alles begonnen. Gemeinsam mit Uschi Pardon sind sie dort die legendären Tratschweiber „Bawwettun Frieda“. Als die Heimatlosen die erste Fastnachtssitzung in Mosbach auf die Beine stellten, griff Gronau den Veranstaltern beherzt mit einem Büttenauftritt unter die Arme. Seit nunmehr 37 Jahren plaudert sie auf der Mosbacher Bühneüber Unzulänglichkeiten des Alltags, tritt als Tänzerin, leichtes Mädchen, Urlauberin oder Ehefrau auf. Sie ist wandelbar, betritt die Bühne in schicker Robe, ist sich aber auch nie zu schade für Hässlichkeit. Mal steht die Büttenrednerin und -schreiberin solo oder im Zwiegespräch mit ihren Töchtern, Freunden oder Bekannten auf der Bühne. In die klassische Bütt steigt die gelernte Krankenschwester nicht. Stets baut sie nur einen Notenständer vor sich auf. Mimik, Gestik und Kostümsind wichtiger Teil ihrer Bühnenshow. Gerlinde Gronau hat sich in der Mosbacher und Seligenstädter Fastnacht einen Namen gemacht, ist dort nicht mehr wegzudenken. Und doch hat die 67-Jährige nach 50 Bühnenjahren ihren Abschied verkündet. Bescheiden und ohne großes Aufheben wollte sie gehen. „Ich bin nicht der Mensch für Ehrungen und Abschiedsworte auf der Bühne,“ sagt Gerlinde Gronau. Also ließen sie die Knallgudsjen nach ihrem grandiosen 50. Auftritt mit ihrer Tochter Alexandra Spielmann erst die Bühne verlassen, um sie ehrenhaft wieder zurückzuholen. Stehende Ovationen rührten die Mosbacherin und die Zuschauer zu Tränen, am Samstag schritt sie durchein Rosenspalier. „Vor 21 Jahren stand ich mit meiner Tochter zum ersten Mal auf der Bühne. Heute schließt sich also der Kreis.“ Ein Fazit gibt sie ihrem Publikum aber noch mit auf den Weg: „Ich konnte stets über mich selbst lachen. Das ist das Wichtigste.“ Wie sie der Mosbacher Fastnachterhalten bleibt, lässt sie offen.

Ehre, wem Ehre gebührt: Gerlinde Gronaubetritt auf der siebten Kostümsitzung derKnallgudsjen zum 50. Mal die närrische Bühne.
(Foto: Bertram Schaad)

Was für eine fantastische Sitzung! Tolle Akteure,tolles Puplikum, tolle Stimmung! Hier die ersten Schnappschüsse!

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Auszug aus der Rede der Protokollanten:

Ich halt noch mal inne, werd‘ ernst jetzt zum Schluss,
weil wir denken, dass dies jetzt und hier noch gesagt werden muss.

Eine große Persönlichkeit ist am Mittwochmorgen,
für uns ganz überraschend und plötzlich gestorben.

Wir tun dies in Reimform, ganz  bewusst – nicht aus fehlender Pietät,
sondern um zu erinnern was ihm Wichtig war – seine Priorität.

Er war ein Vollblut-Fastnachter und bis zuletzt aktiv,
war uns steht’s verbunden, ich’s sag‘s Objektiv.

Ein Vorbild, ein Mentor mit großen Gedanken,
Mosbach und die Fastnacht haben ihm viel zu danken.

An ihn zu Erinnern war uns allen jetzt wichtig und angemessen:
Hans, du bleibst in Erinnerung, wir werden dich nie vergessen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Närrinen und Narren, die uns auch dieses Jahr vor und hinter der Bühne unterstützt haben.

Ohne Euch wäre eine solche Verantaltung nicht machbar.

 

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