7. Kostümsitzung der Knallgudsjen am 08. & 09. Februar 2019

  • Sitzung Freitag:
    in 57 Tage, 18 Stunden, 15 Minuten
  • Sitzung Samstag:
    in 58 Tage, 18 Stunden, 15 Minuten

Presse


Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Jahr den ein oder anderen Artikel über die Fastnachtssitzung der Knallgudsjen. 
Traditionell hat die Berichterstattung die Schaafheimer Zeitung übernommen. In der Ausgabe vom 9. Februar 2017 befinden sich 2 Artikel,
zum einen die Berichterstattung über die Sitzung und zum anderen eine Lobeshymne auf Marianne Neukirch, die dieses Jahr ihre närrische
Karriere beendet hat. Hier sind die beiden Artikel zum Nachlesen:

„Närrische Protokollerin geht in den Ruhestand“: http://wp.me/a2JB6m-n4 

„In Mosbach blubbert alles Helau!“. http://wp.me/a2JB6m-n3

Neben der Presse ist uns vor allem eure Meinung wichtig! Deswegen würden wir uns sehr freuen, wenn der ein oder andere der unsere Sitzung besucht hat, eine kurze Nachricht im Gästebuch auf unserer Homepage hinterlässt. 

 

Narren eröffnen die Fastnacht – Bürgermeister rückt goldenen Schlüssel raus

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Schaafheim-Mosbach (nda) – Einen Tag später als in den Hochburgen der Fastnacht eröffneten auch die Knallgudsjen Mosbach die närrische Zeit in ihrem Ort. Sie luden dieses Mal zur Kampagneneröffnung in den Hof des Kommendehauses nach Mosbach statt zum Rathaussturm in die Kerngemeinde. Als treuer Mosbacher Narr kam Bürgermeister Reinhold Hehmann trotzdem, und mit ihm rund 40 närrische Mosbacher.

Gleich vier Knallgudsjen, Alexander Braun, Maic Heckmann, Dirk Spielmann und Sven Arnold, wagten sich zur Eröffnungsrede in die traditionelle Bütt. Sie beschwerten sich beim traditionellen Rathaussturm über zu wenig Publikum in der Kerngemeinde, wo sich die „Helden der Gemo“ lieber hinter den Akten im Büro verbarrikadierten.

Kurzerhand seien sie deshalb an den Ursprungsort der närrischen Sitzungen zurückgekehrt, erklärten das Mosbacher Kommendehaus zur „Knallgudsjenordenhauptzentrale“ und forderten den Bürgermeister zur kampflosen Schlüsselübergabe auf. Mit dem goldenen Schlüssel in der Hand stieg der in die Bütt und ernannte die Knallgudsjen zur offiziellen Fastnachtsordengemeinschaft. Bis zu den Kostümsitzungen verwahren die Veranstalter den goldenen Schlüssel bei der Raiffeisenbank, dessen Vorstandsmitglied Heiko Petry ebenfalls ein närrisches Statement abgab. Den närrischen Fahnenappell begleiteten Alexander und Lara Braun musikalisch.

Für die Kostümsitzungen Anfang Februar verkündete Knallgudsjen Sven Arnold schließlich das närrische Motto: „Ob Krake, Neptun oder Meerjungfrau, an Fastnacht rufen alle Helau“. Der Vorverkauf für die Eintrittskarten ist für den 22. Januar 2017 ab 14 Uhr im Kommendehaus vorgesehen.

Schaafheim-Mosbach (nda) – Ein kleiner Ort ist im Ausnahmezustand: Rund 150 Akteure stehen in der fünften Jahreszeit auf der närrischen Bühne der Mehrzweckhalle. Die Qualität der Kostümsitzung der Knallgudsjen Mosbach kann mit denen der umliegenden Fastnachtshochburgen durchaus mithalten, gleicht aber durch die Überlast von sehenswerten Tanzeinlagen aber eher einer Fastnachtsshow. Das „Narrendorf“ stemmte am Wochenende zwei sechseinhalbstündige Sitzungen. Bis auf zwei Neuzugänge rekrutierten sich die Akteure aus dem eigenen Ort.

Die Protokollerin Marianne Neukirch brachte das närrische Publikum mit Ortskollorit auf den neuesten Stand. Wie viele andere Redner am Abend weiß sie, dass Mosbach „der Schalk nicht mehr im Nacken sitzt, aber seit neustem „der Fuchs die Seelsorge“ übernommen hat.

Obwohl die bayerischen Nachbarorte in Mosbach immer wieder durch den sprichwörtlichen „Kakao“ gezogen werden, wagten sich erstmals ein „Wilschenimschter“ und der „Ploimer“ Männerchor Maschorlin in die hessische Narretei. Ein fulminantes Debüt lieferte Herbert Korn in der Bütt. Nach „50 Joahr Ministrantenabstinenz“ drehte er feinsinnig den Spieß um, ließ die hessischen Narren seine Reime beenden und zog mit liturgischem Gesang die Zuschauer auf seine Seite. Die Maschorlin-Sänger erzählten in „Es war einmal…“ das Märchen Schneewittchen und die sieben Zwerge mit humoristischer Gesangskunst einmal anders.

Nach einer Auszeit in der Bütt ging Gerlinde Gronau der Frage „Wie konnt ich nur glaawe, en Tanzkurs wär klasse“ nach. Als Heimkehrer erzählte Andreas Renk von Reisen in die ganze Welt und stellte am Ende immer wieder fest „Ich wollt, ich wär dahåm“.

Die hohe Männerquote auf der närrischen Bühne ist nicht zuletzt den zwei in Wettbewerb tretenden Stammtischgruppen geschuldet sein, die mit enormer Manpower Geschichten rund ums Ort mit Gesangs- und Tanzeinlagen humoristisch aufbereiten. Das harte Brot widmete sich als Blues Brothers der Geldbeschaffung für das wegen Geldmangels zum Verkauf stehenden KJG-Heims. Matthias Winterling, Andreas Jörg, David Dietrich und Christian Gollas meisterten mit Slapstick den Rednerpart, die restlichen Stammtischbrüder sorgten mit herrlichen Tanzeinlagen für Begeisterung. Die Jungs des Eisernen Willens parodierten die örtliche Freiwillige Feuerwehr, wobei gerade die „zufällige Ähnlichkeit“ mit wirklichen Personen immer wieder für Brüller sorgte. Die „Feuerwehrbrüder“ bewiesen mit „Sanna-Schnitte“ und „Ladykracher“, dass sie auch tanzen können. Mit Gesang und Rede traten die vier Wäschebrenkler in die „Weizenbierkönigin“ als Hessen und Bayern gegeneinander an. Sie bereiteten das Ortsgeschehen gesanglich auf, stellten nach dem Battle von „Quellkartoffel mit Dupp Dupp“ und „Haxe vom Forschler“ fest, dass Bayern und Hessen letztendlich im Bachgau und im Fasching vereint sind.

In der Fastnachtsshow sind die Mosbacher Tanzgruppen nicht wegzudenken. Seit mehreren Jahren begeistern Sunglasses at Night die Zuschauer mit Spezialeffekten. Unter übergroßen Minionfiguren steckend bewiesen die Herren Koordination und Kondition. Die Kindergarde tanzte nach drei Jahren in der Besetzung zum letzten Mal und erntete riesigen Applaus. Professionell präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder die Garde. In neuen Kostümen tanzten sie zu Trommelrhythmen, die den Jungs und Mädels tänzerisch alles abverlangte. Zum zweiten Mal stand das Tanzmariechen Lara Koch auf der Bühne. Die Solotänzerin tanzte sich mit schwierigen Gardetanzelementen in die Herzen des Publikums. Die Maniacs entführten die Zuschauer ins Land der Drachen, während die Starlights mit männlicher Unterstützung tänzerisch „mit dem Feuer spielten“. Die Ladykracher präsentierten sich afrikanisch locker, rissen das müde Publikum am Ende noch einmal mit.

Knallgudsjen Mosbach eröffnen die Fastnachtskampagne mit Rathaussturm in der Kerngemeinde

 

Schaafheim (nda) – Schlag 11.11 Uhr am 11.11. dröhnte ein Donnerschuss auf dem Parkplatz vor dem Rathaus, dem ein Konfettiregen folgte: Die närrischen Knallgudsjen hielten das Versprechen des letzten Jahres und eroberten zum ersten Mal im Sturm den Verwaltungssitz der Gemeinde Schaafheim. Damit eröffneten sie in der Kerngemeinde und den Ortsteilen die fünfte Jahreszeit und brachten auch gleich das Motto der Kostümsitzungen am 7. und 8. Februar 2014 mit.

Mit einer Polonaise durch das Rathaus und einem gereimten Wortgefecht durch das Knallgudsje Alexander Braun stellten sich die Veranstalter der Mosbacher Fastnachtssitzung dem Bürgermeister Reinhold Hehmann, dem Mitarbeiter Markus Jakob und den Gemeindevorstandsmitgliedern Birgit Glorius, Otto Dillbahner und Roland Andiel entgegen. Als Musketiere mit Holzlanzen verteidigten die Jecken der Rathausseite die Stadtkasse mit ebenso witzigem Reim, konnten sich schließlich doch nicht mehr dem mitreißenden Fastnachtsgesang der elf Knallgudsjen verwehren. Sie übergaben den Narren das Regiment bis zum Aschermittwoch und den goldenen Schlüssel der Gemeindekasse. Die hatte Hehmann mit allerhand Kamellen für die Kinder des Kindergartens Lönsstraße „Sailing Ship for Kids“ gefüllt, die den Rathaussturm neugierig verfolgten und sogar die Polonaise anführten. „Am besten sind die Schokoladennikoläuse“, riefen einige Kinder erfreut, was als Schatulleninhalt zur Kampagneneröffnung wohl genauso närrisch war wie die Jecken selbst.

Süßes hatten auch die Mosbacher Knallgudsjen im Gepäck. Mit Spannung erwarten die Besucher der Kostümsitzung jedes Jahr das Motto. Dieses Mal präsentierten die Veranstalter es zum ersten Mal Monate vor der eigentlichen Sitzung in der Mehrzweckhalle. Schwarze Umhänge, Zylinder und Zauberstäbe verrieten beim Sturm der Jecken, dass Magie im Spiel sein muss. „Lassen wir uns verzaubern bis in die Nacht, jetzt ist Moschbacher Fasenacht“, verkündete Braun schließlich. Er gab auch Preis, dass sich die Zuschauer wieder auf Überraschendes freuen dürfen. Die Vorbereitungen laufen schon seit dem Aschermittwoch 2013 auf Hochtouren. „Denn nach der Kostümsitzung ist bekanntlich vor der Kostümsitzung“, betont er.

 

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